„Aufklärung im besten Sinne“

Drei schöne Rezensionen sind bislang auf amazon.de erschienen. Ich zitiere Ausschnitte:

„Der Autor ist mir positiv aufgefallen durch sein Buch „Lügen mit Zahlen“, das er zusammen mit Gerd Bosbach verfasst hat. Darin entlarvt er diverse statistische Tricks. Nach der Lektüre ist man wesentlich vorsichtiger gegenüber den Zahlen, die einem täglich in Verbindung mit Statistiken, „wissenschaftlichen“ Studien usw. präsentiert werden… Diesmal hinterfragt Korff zahlreiche Behauptungen, die in der öffentlichen Diskussion ständig wiederkehren, ohne dass sich die meisten die Mühe machen, ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Dieses Buch ist Aufklärung im besten Sinn. Es regt an, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.“ (schreibt Worterbucher am 19.2.2015)

„Dieses Buch erschüttert Betonköpfe. Sollte es zumindest… Für halbwegs (selbst)kritische Menschen ist es Dampfhammer und Abrissbirne zugleich. Korff nimmt Sätze aufs Korn, zu denen wir alle sagen: „So ist es!“. Z. B. „Wer A sagt, muss auch B sagen“ oder „Politik ist ein schmutziges Geschäft“. Aber er zeigt: So ist es _nicht_. Das Gegenteil kann genauso wahr sein oder noch wahrer (ja, ich weiß, dass das nicht geht!). Dialektik pur! Über 100 solche Scheinwahrheiten werden nackig gemacht wie der berühmte Kaiser ohne Kleider. Ihnen wird „gepflegt widersprochen“, d.h. mit Argumenten und Sachkenntnis.“ (schreibt Marita Ducesa am 2.3.2015)

„Einige Beispiele von Dogmen: „Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind“ wird zum Gegendogma „Das Auto ist des Rasers liebste Sünd“; „Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt von der Autoindustrie ab“ zu „Jeder 3. Arbeitsplatz hängt vom Gesundheitswesen ab“; … „Wer kein Soldat war, hat auch kein Recht, über den Krieg zu urteilen“ zu „Du musst kein Raucherbein haben, um etwas gegen das Rauchen sagen zu dürfen“; „Kapital ist ein scheues Reh“ zu „Kapital ist eine gefräßige Raupe“;… Summa summarum ein Buch, das den Leser zum Widerspruch auffordert (und damit einen blöden Spruch ad absurdum führt: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“). Die Mächtigen hätten es sicher gerne so…“  (schreibt Amazon Kundenrezensionen am 17.3.2015)

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Veröffentlicht von

jejko

Historiker, Politologe, Texter, Rheinländer in Westfalen, Sänger, Radfahrer, Wanderer, Naturbursche, Baumfreund, Pazifist

2 Gedanken zu „„Aufklärung im besten Sinne““

  1. Hallo,

    ich fand Ihr Buch auch sehr informativ, aber ich vermisse ein Dogma – Dank Ihres Buches bin ich da hellhörig geworden. Bei diversen Partner- und Singlebörsen bzw. Beziehungscoaches, wie es neudeutsch so schön heißt, kommt der Spruch, dass Frauen ja meist nur Männer mit Status suchen – solche ohne einen gesellschaftlichen Status hätten keine Chance – Dies sei genetisch-biologisch bewiesen. Ein typisches Dogma eben nur diesmal ein sozialdarwinistisches im Rahmen der Partnersuche, denn ich keine aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis doch mindestens zwei Paarbeziehungen die dieses Dogma komplett widerlegen. Nach Dawkins & Co. hätte meine Schwester nie einen – damals noch – arbeitslosen Maurer als Partner gewählt, um nur ein Beispiel zu nennen, dass dem Dogma widerspricht, dass da heißt: „Frauen stehen nur auf reiche Männer“.

    Wie bereits erwähnt, dank ihres Buches bin ich hellhörig geworden, und weise daher auf dieses Dogma hin auf das ich beinahe auch reingefallen wäre.

    Gruß
    Bernie

  2. Danke für den Hinweis! Ja, alle diese „Männer-sind-so-und-Frauen-sind-so“-Sprüche übertreiben natürlich, und manche sind komplett bescheuert. In der Form, dass der Status des Mannes für viele Frauen ein gewichtiges Argument ist, kann man wohl darüber diskutieren. Ob daran die Gene schuld sind oder eine Kosten-Nutzen-Rechnung, ist dann immer noch unklar. Beides erscheint plausibel. Übrigens kommen auch bei vielen Tierarten immer wieder niederrangige Männchen zum Paarungserfolg. Biologisten wie Dawkins neigen dazu, die Natur durch die Brille ihres jeweiligen menschengemachten Dogmas zu betrachten.
    Viel Erfolg (beim Paaren und bei anderen Dingen)
    wünscht Jens

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